Bewertungsverfahren für Immobilien in Dresden und Umgebung
Bei EXIT Immobilien verstehen wir die entscheidende Rolle einer professionellen Immobilienbewertung, besonders für Eigentümer, die den Verkauf ihrer Immobilie erwägen. Eine präzise Einschätzung des Marktwertes sorgt nicht nur für faire Preisvorstellungen, sondern bildet auch die Grundlage für einen erfolgreichen Verkaufsprozess. Unser Ziel ist es, Eigentümer und Verkäufer in Dresden dabei zu unterstützen, den Wert ihres Eigentums korrekt zu erfassen und den optimalen Verkaufspreis zu erzielen.
Mit einem tiefen Verständnis für den Dresdner Immobilienmarkt und einer Vielzahl bewährter Bewertungsmethoden bieten wir Ihnen eine fundierte und transparente Bewertung Ihrer Immobilie. Vertrauen Sie auf die Erfahrung von EXIT Immobilien und lassen Sie uns gemeinsam die Grundlage für Ihren erfolgreichen Immobilienverkauf schaffen.

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Die 3 Bewertungsverfahren nach ImmoWertV im Überblick:
01 / DAS VERFAHREN
SachwertverfahrenWas ist das Sachwertverfahren?
Sachwertverfahren bei Immobilien
Vereinfachtes Ablaufschema; besondere Objektmerkmale sind zusätzlich zu berücksichtigen.

Wie funktioniert dieses Bewertungsverfahren?
Das Verfahren basiert darauf, die Kosten für die Wiederherstellung der Immobilie im aktuellen Zustand zu ermitteln, als würde sie neu gebaut werden. Der Bodenwert und der Gebäudewert werden getrennt berechnet:
1. Bodenwert: Bestimmung anhand des Bodenrichtwerts und der Grundstücksgröße.
2. Gebäudewert: Ermittlung der Herstellungskosten abzüglich Alterswertminderung.
3. Marktanpassungsfaktor: Anpassung des vorläufigen Sachwerts an die aktuellen Marktbedingungen.
Unser Rechenbeispiel hat folgende Parameter:
- Immobilientyp: Freistehendes Einfamilienhaus mit Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss (Dach nicht ausgebaut)
- Ausstattungsstandard: Stufe 4 (gehoben)
- Regelherstellungskosten (Stand 2024): 1.600 Euro/m²
- Bodenrichtwert: 900 Euro/m²
- Grundstücksgröße: 450 m²
- Bruttogrundfläche: 180 m²
- Baujahr: 2013 (Gebäude ist 11 Jahre alt)
- Abschreibung: Linear über 80 Jahre = 1,25 % pro Jahr
Schritt 1: Berechnung des Bodenwerts
Bodenwert = Bodenrichtwert × Grundstücksgröße
900 €/m² × 450 m² = 405.000 €
Schritt 2: Berechnung der Gebäudeherstellungskosten
Gebäudeherstellungskosten = Regelherstellungskosten × Bruttogrundfläche
1.600 €/m² × 180 m² = 288.000 €
Schritt 3: Berechnung der Alterswertminderung
Alterswertminderung in Prozent:
1,25 % × 11 Jahre = 13,75 %
Bereinigter Gebäudewert:
Gebäudeherstellungskosten − (Gebäudeherstellungskosten × Alterswertminderung) = Gebäudesachwert
288.000 € − (288.000 € × 13,75 %) = 288.000 € − 39.600 € = 248.400 €
Schritt 4: Addition von Bodenwert und Gebäudesachwert
Vorläufiger Sachwert = Bodenwert + Gebäudesachwert
405.000 € + 248.400 € = 653.400 €
Schritt 5: Berücksichtigung des Marktanpassungsfaktors
Annahme: Marktanpassungsfaktor = 1,08
Finaler Sachwert = Vorläufiger Sachwert × Marktanpassungsfaktor
653.400 € × 1,08 = 705.672 €
Der ermittelte Sachwert der Immobilie beträgt somit 705.672 Euro.
Vor- und Nachteile des Verfahrens:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Realistische Bewertung basierend auf tatsächlichen Herstellungskosten. | Aufwendig in der Datenerhebung und Berechnung. |
| Berücksichtigung von Alter, Zustand und Nutzungsdauer der Immobilie. | Abhängigkeit von genauen Marktanpassungsfaktoren. |
| Getrennte Betrachtung von Boden- und Gebäudewert. | Eingeschränkte Anwendbarkeit bei bestimmten Immobilientypen. |
| Geeignet für einzigartige oder individuell gebaute Immobilien. | Erfordert Fachkenntnisse und professionelle Bewertung. |
Wann macht das Sachwertverfahren Sinn?
Das Sachwertverfahren ist besonders sinnvoll, wenn es wenige oder keine vergleichbaren Immobilien in der Umgebung gibt. Dies trifft häufig auf individuell gebaute Einfamilienhäuser, spezielle Objekte oder Immobilien in ländlichen Gebieten zu. Auch bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Industrieanlagen, für die keine Marktpreise vorliegen, bietet das Sachwertverfahren eine fundierte Bewertungsgrundlage. Es ist ideal, um den tatsächlichen Wert einer Immobilie zu ermitteln, wenn andere Verfahren wie das Vergleichswertverfahren nicht anwendbar sind.
Durch das Sachwertverfahren erhalten Eigentümer eine detaillierte und fundierte Bewertung ihrer Immobilie, die sowohl die individuellen Merkmale als auch die aktuellen Marktbedingungen berücksichtigt. Bei EXIT Immobilien unterstützen wir Sie mit unserer Expertise, um den bestmöglichen Verkaufspreis für Ihr Objekt zu erzielen.
02 / DAS VERFAHREN
ErtragswertverfahrenWas ist das Ertragswertverfahren?
Ertragswertverfahren bei Immobilien
Vereinfachtes Ablaufschema; besondere Objektmerkmale sind zusätzlich zu berücksichtigen.

Wie funktioniert dieses Bewertungsverfahren?
Das Ertragswertverfahren ermittelt den Wert einer Immobilie, indem es den Bodenwert und den Gebäudereinertrag getrennt betrachtet und anschließend kombiniert. Die Berechnung erfolgt in mehreren Schritten:
1. Bestimmung des Bodenwerts: Basierend auf dem Bodenrichtwert und der Grundstücksgröße.
2. Ermittlung der jährlichen Mieteinnahmen: Summe aller zu erwartenden Mieten pro Jahr.
3. Abzug der Bewirtschaftungskosten: Kosten für Verwaltung, Instandhaltung, Mietausfallwagnis etc.
4. Berechnung des Reinertrags: Jährliche Mieteinnahmen minus Bewirtschaftungskosten.
5. Kapitalisierung des Reinertrags: Der Reinertrag wird mit einem Vervielfältiger (Kapitalisierungsfaktor) multipliziert, der die Restnutzungsdauer und den Liegenschaftszins berücksichtigt.
6. Addition von Bodenwert und Gebäudewert: Der Bodenwert wird zum kapitalisierten Gebäudereinertrag addiert, um den Ertragswert der Immobilie zu erhalten.
Unser Rechenbeispiel hat folgende Parameter:
- Immobilientyp: Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten
- Jährliche Mieteinnahmen: 72.000 Euro
- Bewirtschaftungskosten: 20 % der Mieteinnahmen
- Bodenrichtwert: 800 Euro/m²
- Grundstücksgröße: 600 m²
- Liegenschaftszins: 5 %
- Restnutzungsdauer: 50 Jahre
Schritt 1: Berechnung des Bodenwerts
Bodenwert = Bodenrichtwert × Grundstücksgröße
800 €/m² × 600 m² = 480.000 €
Schritt 2: Ermittlung des Jahresreinertrags
Jahresreinertrag = Jährliche Mieteinnahmen − Bewirtschaftungskosten
Bewirtschaftungskosten:
72.000 € × 20 % = 14.400€
Jahresreinertrag:
72.000 € − 14.400 € = 57.600 €
Schritt 3: Kapitalisierung des Reinertrags (Gebäudereinertrag)
Der Gebäudereinertrag wird kapitalisiert, um den Wert des Gebäudes zu ermitteln:
Gebäudewert = Jahresreinertrag / Liegenschaftszins
Gebäudewert = 57.600 € / 5 % = 1.152.000 €
Schritt 4: Addition von Bodenwert und Gebäudesachwert
Ertragswert der Immobilie = Bodenwert + Gebäudewert
480.000 € + 1.152.000 € = 1.632.000 €
Der ermittelte Ertragswert der Immobilie beträgt somit 1.632.000 Euro.
Vor- und Nachteile des Verfahrens:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Realistische Bewertung für Renditeobjekte. | Abhängigkeit von korrekten Ertrags- und Kostenschätzungen. |
| Berücksichtigt zukünftige Erträge und Marktentwicklungen. | Schwankender Liegenschaftszins, beeinflusst durch Marktveränderungen. |
| Trennung von Boden- und Gebäudewert. | Komplexität in der Berechnung, erfordert Fachwissen. |
| Investorenorientiert, ideal für Kapitalanleger | Ungeeignet für eigengenutzte Immobilien ohne Mieterträge. |
Wann macht das Ertragswertverfahren Sinn?
Das Ertragswertverfahren ist besonders sinnvoll bei Immobilien, die als Kapitalanlage dienen und Erträge in Form von Mieteinnahmen generieren. Dazu zählen:
- Eigentumswohnungen
- Mehrfamilienhäuser
- Gewerbeimmobilien
- Bürogebäude
- Einkaufszentren
Für Eigentümer und Investoren bietet dieses Verfahren eine fundierte Basis, um die Rentabilität und den Marktwert einer Immobilie einzuschätzen. Es ermöglicht, den Kaufpreis in Relation zu den erwarteten Erträgen zu setzen und so eine informierte Investitionsentscheidung zu treffen.
Durch das Ertragswertverfahren erhalten Sie eine detaillierte Bewertung Ihrer renditeorientierten Immobilie, die sowohl die aktuellen Erträge als auch die zukünftigen Einnahmepotenziale berücksichtigt. Bei EXIT Immobilien unterstützen wir Sie mit unserer Expertise, um den bestmöglichen Verkaufspreis für Ihre Anlageimmobilie zu erzielen und attraktive Angebote für Investoren zu schaffen.
03 / DAS VERFAHREN
VergleichswertverfahrenWas ist das Vergleichswertverfahren?
Vergleichswertverfahren bei Immobilien
- Eigentumswohnungen
- Mehrfamilienhäuser
- Reihenhäuser
- Doppelhaushälften
- Standardisierte Einfamilienhäuser
Vereinfachtes Ablaufschema; besondere Objektmerkmale sind zusätzlich zu berücksichtigen.

Wie funktioniert dieses Bewertungsverfahren?
Das Vergleichswertverfahren erfolgt in mehreren Schritten:
1. Sammlung von Vergleichsdaten: Ermittlung von Verkaufspreisen ähnlicher Immobilien in derselben oder vergleichbaren Lagen.
2. Anpassung der Vergleichspreise: Berücksichtigung von Unterschieden in Größe, Ausstattung, Zustand und Lage durch Zu- oder Abschläge.
3. Ermittlung des Vergleichswerts: Bildung eines Durchschnittswerts aus den angepassten Vergleichspreisen.
4. Marktanpassung: Berücksichtigung aktueller Markttrends und Besonderheiten.
Unser Rechenbeispiel hat folgende Parameter:
- Zu bewertende Immobilie: Eigentumswohnung, 80 m², 3 Zimmer, Baujahr 2010, guter Zustand, zentrale Lage
- Vergleichsobjekt 1: Verkaufspreis 320.000 €, 75 m², leichte Abzüge für kleinere Fläche
- Vergleichsobjekt 2: Verkaufspreis 340.000 €, 85 m², ähnliche Ausstattung 20 % der Mieteinnahmen
- Vergleichsobjekt 3: Verkaufspreis 315.000 €, 80 m², aber älteres Baujahr 2005, Zuschlag für jüngeres Baujahr der bewerteten Immobilie
Schritt 1: Anpassung der Vergleichspreise
- Vergleichsobjekt 1:
Anpassung für Fläche: +5.000 € (da die zu bewertende Wohnung größer ist)
Angepasster Preis: 320.000 € + 5.000 € = 325.000 € - Vergleichsobjekt 2:
Keine Anpassung notwendig (ähnliche Größe und Ausstattung)
Angepasster Preis: 340.000 € - Vergleichsobjekt 3:
Anpassung für Baujahr: +10.000 € (da die zu bewertende Wohnung neuer ist)
Angepasster Preis: 315.000 € + 10.000 € = 325.000 €
Schritt 2: Ermittlung des Vergleichswerts
Vergleichswert = (325.000 € + 340.000 € + 325.000 €) / 3 = 330.000 €
Der ermittelte Vergleichswert der Immobilie beträgt somit 330.000 Euro.
Vor- und Nachteile des Verfahrens:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Hohe Markttransparenz durch reale Kaufpreise. | Abhängigkeit von der Verfügbarkeit aktueller Vergleichsdaten. |
| Nachvollziehbarkeit für Käufer und Verkäufer. | Schwierigkeiten bei einzigartigen oder seltenen Objekten. |
| Einfachheit in der Anwendung bei ausreichenden Daten. | Anpassungsbedarf bei Unterschieden zwischen Objekten. |
| Aktuelle Marktlage wird direkt berücksichtigt. | Regionale Unterschiede können die Vergleichbarkeit beeinträchtigen. |
Wann macht das Vergleichswertverfahren Sinn?
Das Vergleichswertverfahren ist ideal, wenn:
- Ausreichend Vergleichsdaten verfügbar sind.
- Die Immobilie standardisiert ist und es viele ähnliche Objekte gibt.
- Eine marktgerechte und schnelle Bewertung gewünscht ist.
- Die Immobilie in einer gefragten Lage liegt, in der häufig Verkäufe stattfinden.
Es eignet sich besonders für Eigentümer von Wohnungen oder Häusern in städtischen Gebieten wie Dresden und Umgebung, wo regelmäßig Immobilien mit ähnlichen Merkmalen verkauft werden. Bei EXIT Immobilien nutzen wir das Vergleichswertverfahren, um für Sie einen realistischen und marktgerechten Verkaufspreis zu ermitteln, der sowohl Ihre Erwartungen als auch die der potenziellen Käufer erfüllt.
Durch das Vergleichswertverfahren erhalten Sie eine transparente und nachvollziehbare Bewertung Ihrer Immobilie, die direkt auf aktuellen Marktdaten basiert. Unsere Expertise bei EXIT Immobilien ermöglicht es Ihnen, einen bestmöglichen Verkaufspreis zu erzielen und Ihre Immobilie erfolgreich am Markt zu positionieren.

Ihr Ansprechpartner
Persönlicher Kontakt
Eine fundierte Immobilienbewertung beginnt mit einem genauen Blick auf Ihre Immobilie – auf Lage, Zustand, Ausstattung und die Besonderheiten vor Ort.
Ich begleite Sie von der ersten Einschätzung bis zur persönlichen Besprechung des Marktwerts. Gemeinsam klären wir Ihre Fragen und welche nächsten Schritte für Ihre Immobilie sinnvoll sind.
Dave Blümel
Dave Blümel, EXIT Immobilien – Glashütter Straße 53, 01309 Dresden.
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Kontakt aufnehmenHäufige Fragen zur Immobilienbewertung

Wie läuft eine professionelle Immobilienbewertung ab?
Eine professionelle Immobilienbewertung beginnt mit einer ausführlichen Besichtigung Ihrer Immobilie durch einen unserer Experten. Dabei werden alle relevanten Merkmale wie Lage, Größe, Zustand und Ausstattung erfasst. Anschließend wird anhand eines geeigneten Bewertungsverfahrens—Vergleichswert-, Ertragswert- oder Sachwertverfahren—der Marktwert ermittelt. Bei EXIT Immobilien erhalten Sie eine transparente und fundierte Bewertung, die Ihnen als solide Grundlage für den erfolgreichen Verkauf dient.
Ist die Immobilienbewertung kostenlos?
Ja, bei EXIT Immobilien bieten wir Ihnen eine kostenlose Immobilienbewertung an. Uns ist es wichtig, dass Sie eine verlässliche Einschätzung des Wertes Ihrer Immobilie erhalten, ohne dafür vorab investieren zu müssen. Kontaktieren Sie uns einfach, und wir vereinbaren einen Termin für eine unverbindliche Erstbewertung Ihres Objekts.
Welche Unterlagen werden für die Immobilienbewertung benötigt?
Die benötigten Unterlagen für eine Immobilienbewertung können variieren, abhängig von der Art und dem Zustand der Immobilie. In einem persönlichen Gespräch teilen wir Ihnen gerne mit, welche Dokumente wir für die Erstbewertung benötigen. So stellen wir sicher, dass alle relevanten Informationen berücksichtigt werden, um eine präzise Einschätzung vorzunehmen.
